Beste BSC-Wasserballer in höchsten AbstiegsnötenNach 5:10-Niederlage in Reutlingen läuten auf dem Wartberg Alarmglockenvon Claus Bastian Das Damoklesschwert des drohenden Doppelabstiegs für die besten Wasserballer beim 1.BSC Pforzheim aus den beiden Ligen von Baden-Württemberg ist seit dem Monatswechsel immer sichtbarer zu erblicken. Jüngster entscheidender Einschnitt für die Verschärfung der Lage ist die Niederlage im letzten Auswärtsspiel am Wochenanfang bei der SSG Reutlingen/Tübingen mit 5:10 (0:4, 1:2, 1:3, 3:2) Toren, nachdem es knapp drei Monate vorher zu hause noch ein schwungvolles 16:5 gegeben hatte. Nach der Negativserie von zuletzt 1:7 Punkten rutschten die BSC-ler im Zehnerfeld der Tabelle mit am Ende mindestens zwei Absteigern auf den achten und drittletzten Platz mit 11:23 Punkten ab. Damit müssen sich kurz vor Saisonende neben dem abgeschlagenen Schlusslicht SSG Heilbronn (25 Minuspunkte) zusammen mit den BSC-lern auch TSG Backnang (22), die Reutlinger (22), Nikar Heidelberg (19) und SGW Durlach/Ettlingen (18) höchste Sorgen im Kampf um den Klassenverbleib machen. Und bereits am Mittwoch gastieren die Karlsruher Kombinierten bei weiter anhaltender Hochspannung in Reutlingen, ehe sie zum gemeinsamen Rundenfinale am Sonntagabend auf dem Pforzheimer Wartberg ihre Visitenkarte abgeben. In der abendlichen Dämmerung über dem Freibad Markwasen sah es nach den ersten vergebenen Möglichkeiten schon bald recht trüb im Geschehen aus Pforzheimer Sicht aus. Zwei ungenutzte Überzahlspiele und dafür die unnötigen Gegentreffer und dazwischen ein Strafwurftor ergaben innerhalb von nur 94 Spielsekunden den 0:3-Rückstand. nach dem ausgeglichenen zweiten Durchgang geriet das zehnköpfige und bestens besetzte Gutscher-Team sogar mit 1:8 ins Hintertreffen, aber das Blatt war trotz größter Anstrengungen nicht mehr zu wenden. Nach der Aufholjagd gab es dann endlich die ersehnten Tore, die den BSC-Angreifern zuvor bei reihenweisen Würfen gegen Latte und Pfosten verwehrt blieben. BSC-Trainer Klaus Gutscher erkannte danach den Gastgebern neidlos einen verdienten Sieg an: "Sie waren heute einfach besser". Als ähnlich unterschiedlich stufte er die Auftritte der beiden Unparteiischen ein, deren Pfiffe freilich nicht den Spielausgang beeinflussten. Drei Gegentreffer markierte Marcel Schneider und mit ihm trafen dessen jüngerer Bruder Kevin sowie einmal mehr der unverwüstliche Stefan Sachs zum 3:9. SSG Reutlingen/Tübingen - 1.BSC Pforzheim: 10:5 (4:0, 2:1, 3:1, 2:3) SSG Reutlingen/Tübingen: David Lebherz (TW) - Roland Maurer, Jörn de Haan (1 Treffer), Björn Kregel (2), Axel Kaschner, Alexander Rometsch (2), Mirco Sarcoli (1), David Ecobichon, Christian Grösser, Herbert Weil, Marko Polunic (4) 1.BSC Pforzheim: Victor Kromar (TW) - Mario Höckele, Martin Unsöld, Yannick Schmidt, Jens Höckele, Marcel Schneider (3 Treffer), Kevin Schneider (1), Stefan Sachs (1), Thorsten Ratzlaff, Benedikt Völkle |